Die besonderen Truppen der k. (u.) k. Armee wurden je nach Bedarf mit speziell ausgeführten Handfeuerwaffen ausgerüstet. Dies betraf Einheiten wie Sanitäts-, Pionier-, Genie-, Sappeur und Eisenbahntruppen sowie Gendarmerie, der unberittenen Mannschaft der Polizei-Wache, der Sicherheitswache und dem Flottillen-Korps bei der k. k. Kriegsmarine. Da diese Einheiten meist nur über eine geringe Mannschaftsstärke verfügten, wurden die Handfeuerwaffen jeweils nur in der benötigten Stückzahl ausgegeben. Dabei kam es zu Kleinserien, die zum Teil nur wenige hundert Stück umfassten.

 

Durch modellbedingte Veränderungen und zeitgemäße Verbesserungen sind viele der ursprünglichen Grundmodelle nicht erhalten geblieben, sodass deren originaler Zustand heute teilweise nicht mehr vollständig rekonstruierbar ist. Zahlreiche Waffen wurden als Ersatzteilspender genutzt, um daraus neue Gewehrmodelle herzustellen. Auch ältere Bestände von Beutewaffen wurden herangezogen, um neue Modelle zu fertigen. Dank ihrer einzigartigen Belegstücke ist es der

 

K. u. k. wehrtechnische Studiensammlung Braunau

 

möglich, eine umfassende Darstellung der Extra-Korps-Gewehre von 1750 bis 1938 zu präsentieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der sorgfältigen Gestaltung der Fotografien, die zahlreiche Details sichtbar machen. Umrahmt von Instruktionen, Vorschriften, Dokumenten und Originalfotos entsteht so ein informatives Werk für jeden Sammler.

 

Joschi SCHUY: Die österreichischen Extra-Korps-

Gewehre für die besonderen Truppen in der k. (u.) k.

Armee, Querformat 30x21 gebunden, ca. 270 durchgehend

farbige Seiten mit großer Auswahl mit detaillierten

Abbildungen, Selbstverlag des Verfassers,

Braunau 2026.

 

Preis € 119,--  zzgl. Porto, ISBN 978-3-200-11080-9

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