Dieses Buch behandelt die österreichischen Jägerwaffen und umfasst die Windbüchse, die Doppelstutzen, die Jägerstutzen bis 1795, die Neuentwicklung ab 1798 bis 1828, weiters die Console Jägerstutzen, Augustin Jägerstutzen bis zum Lorenzsystem mit Kapselzündung, Projektstutzen aus dieser Zeit sowie Wänzel- und Werndljägerstutzen. Hinzu kommen die Jägerkarabiner und Kammerbüchsen. Insgesamt werden die Jägerwaffen in einer Stückzahl von ca. 80 Exemplaren präsentiert und in ca. 300 Fotos dargestellt werden. Darüber hinaus werden auch die Jägerbajonette mit ca. 30 Stück detailliert wiedergeben.

Die Bewaffnung der Jägertruppen zählt zu den spannendsten Teilgebieten in der Bewaffnung des österreichischen Heeres. Eine solche Vielseitigkeit findet sich sonst bei kaum einer Truppengattung. Die spärliche Literatur geht sehr wenig auf die systematische Entwicklung der Sondermodelle wie Jägerstutzen, Jägerkarabiner

und Kammerbüchsen des 18. und 19 Jahrhunderts ein. Da sich in der „K.u.k. wehrtechnischen Studiensammlung Braunau“ ein großer Bestand von über siebzig Exemplaren an Jägerwaffen befindet, werden diese den wesentlichsten Beitrag zur Aufarbeitung der Entwicklung österreichischer Jägerwaffen beitragen. Die ebenfalls in der Sammlung enthaltenen Hau- und Säbelbajonetten vervollständigen die somit lückenlose Dokumentation.

 

 

Bibliografische Angaben:

 

Stefan SCHUY: Österreichische Jägerwaffen 1767 – 1867, Windbüchse, Jägerstutzen,

Jägerkarabiner, Kammerbüchse, Querformat 30x21 cm gebunden,

472 durchgehend farbige Seiten in 16 Kapiteln, mit detaillierten farbigen Fotos.

Selbstverlag des Verfassers, 5280 Braunau.

 

Preis € 119,--  zzgl. Porto